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Hamburg – 16.12.2018

Die Zeit vergeht so schnell, vor allem wen sie schön ist.

Der Sonntag fängt mal wieder sehr gemütlich an, mit Frühstück im Tarifa, gegenüber vom Café Knuth, nur halb so voll und mit riesigen Frückstücksportionen.

Weiter ging es die örtliche Straßenkunst zu begutachten.

Später am Tag trafen Frau Instagram und ich uns wieder und haben uns Ewigkeiten über Gott und die Welt unterhalten. Eigentlich wollten wir zur Kunstausstellung in den Deichtorhallen, jedoch hatten wir die Zeit einfach vergessen und so war es mit einem Schlag Abend und wir gingen direkt ins Kino. Der Film unserer Wahl war “der Tarfikant”. Das Buch dazu hatte ich damals in meiner WG Zeit gelesen und war super beeindruckt.

Kurz umrissen geht es um den Jungen Franz, der von seiner Mutter nach Wien geschickt wird um dort bei Otto Trsnjek Trafikant zu werden. Ein Trafikant ist nichts anderes als ein Kioskbesitzer. In dieser Zeit lernt der Franz Herrn Sigmund Freud kennen und zwischen ihnen entsteht eine Freundschaft.

Neben dieser Freundschaft zwischen Dr. Freud und Franz, zeigt der Film auch die Schrecken des NS-Regime. Erst stürzt sich ein Freund vom Trafikanten Otto Trsnjek von einem Häuserblock und später wird Otto Trsnjek abgeführt. Dieser wird Aufgrund von Nichtigkeiten – verkauf von Softpronoheften – vom NS Regime ermordet.

Wir waren im Passage Filmtheater, ein super schönes Kino im Stil der 30/40er Jahre mit viel Gold und Prunk. Der Kinosaal in dem wir waren war sehr klein, vielleicht mit 10 Sitzreihen á 5 Plätzen. Wenn ich könnte würde ich mir so ein Lichtspielhaus auch in Offenbach wünschen.

Der Abend endete noch mit einem letzten Drink in einer der Szene Bars in Ottensen.

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