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Hamburg – 15.12.2018

Dadurch, dass ich am vorigen Tag doch nicht richtig gefrühstückt hatte, war der Hunger schon zu hören. Also erst mal Frühstücken fix unter die Dusche, rein in die Klamotten, Kamera und Rucksack geschnappt und raus. Die erste Station sollte das Café Knuth sein, welches mir von mehreren Personen empfohlen wurde.

Ottenser Torbogen, Hamburg, 1980
Ottenser Torbogen, Hamburg

Das Café Knuth ist zum Glück direkt um die Ecke von meinem Appartement, jedoch war es total überfüllt. Morgens brauche ich so einen Trubel noch nicht, also weiter. Etliche Straßenzüge weiter fand ich das Café Carlos, ein kleines und nettes Café – jedoch mal wieder ohne WLAN.

Mein Weg führte mich dann erst mal wieder quer durch Ottensen, in der ich an jeder Häuserwand Urbane Kunst gefunden habe.

Ein Künstler hatte es mir auch besonders angetan, Rumo. Von Ihm hatte ich recht viel gesehen und die Verarbeitung von G20 Gipfel war allgegenwärtig.

 

 

 

Weiter ging es Richtung City und Alster.

Von der Alster ging es weiter zu den Deichtorhallen, zur Fotografie-Ausstellung von Michael Wolff, Life in Citys.

Die Ausstellung war sehr inspirierend, da Wolf in Hongkong Hochhäuser fotografiert hatte und die Bilder so beschnitten, dass kein Himmel oder auch kein Boden zu sehen ist. Bei solchen Wolkenkratzer sieht es aus, als würde es ein sich wiederholendes Muster sein, nur abgegrenzt von einzelnen Individualisierungen der Wohnungen.

 

(Link zu Michael Wolf)

Nach der Ausstellung ging es dann weiter in Richtung Speicherstadt. Ich wollte mir unbedingt die Elbphilharmonie ansehen, ich war erst mal nicht so angetan. Nun, für mich war es ein bisschen wie das erste Japan Lack zu sehen. Auf dem ersten Blick erst mal nichts ungewöhnliches, jedoch wenn man den Aufbau kennt, bzw. die Technik dahinter, dann ist man umso beeindruckt und so war es auch, als ich mir ein bisschen was zur Elbphilharmonie durchgelesen hatte. Ein beeindruckendes Bauwerk auf dem zweiten Blick.

 

Die Zeit war gekommen, das ich mich mit einer sehr lieben Instagrammerin treffe. Sie holte mich an meinem Appartement ab und wir liefen in Richtung Elbe. Vom Altoner Balkon ging es weiter Richtung Elbstrand. Vorbei an kleinen Auslegern hinzu, zu einer Siedlung, in der früher die Kapitäne gelebt hatten. Alles im allem sehr schön.

Nach dem der Abend hereingebrochen war, kehrten wir in Ottensen in ein sehr gemütliches rustikales Restaurant ein – zur Traube.

Hierauf folgte zum Abschluss des Abends ein Besuch auf dem lokalen Weihnachtsmarkt mit Glühwein.

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