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ZaeM — Was ein Partner sein muss

ZaeM — zu allem eine Meinung

 

Quelle: Twitter // Screenshot
Quelle: Twitter // Screenshot

Was ist Ihr Partner, insofern Sie einen haben, den alles? Ist er Ihr bester Freund? Ihr Beschützer? Ihr Mentor? Oder ggf. der Mensch an den Sie sich wohlwollend gewöhnt haben?

Zu dieser Frage kam ich durch die Tweets von @Marthamacht.

Das heutige Verständnis, von dem was ein Partner bieten muss ist doch recht gewachsen, vielleicht weil die Wahlmöglichkeiten gewachsen sind, gerade mit den Möglichkeiten von Tinder, OkCupid und Lovoo, in denen es scheint, als wäre die Partnerwahl so einfach, wie der Einkauf bei einem Primarkt.

Gerade die Aussage, “Wenn man heutzutage seinen Partner nicht auch als seinen besten freund bezeichnet, hat man verschissen, oder?”, ist tief greifend genug um die Sicht der Gesellschaft hierauf infrage zu stellen.

Einen besten Freund hat man ggf. schon Jahrzehnte oder gar noch länger,
man teilt mit ihr/ihm Freude und Leid, teilt sich die Sorgen, die man ggf. über den eignen Partner hat, aber weil man zu nah dran ist, sieht oder übersieht vielleicht auch Lösungsmöglichkeiten, die einem dann vom besten Freund aufgezeigt werden.

Vor allem, wie viel Last liegt dann auch auf dem Partner, wenn er alles sein muss? Gentleman, Mr./Ms. Cockrock, Freund, Automechaniker, Lebensretter usw.

Und was ist, wenn der eine oder andere Aspekt davon wegbricht, weil man sich verändert?

Ich denke dieses Gedankengut, dass der Partner auch gleichzeitig der beste Freund ist, kann darauf wurzeln, dass ein Grundvertrauen fehlt, das man Angst hat, wenn der Partner jeweils mit seinem besten Freund/in unterwegs ist. Es ist vielleicht auch eine abgeschwächte und mangelnde Form von Selbstvertrauen verursacht durch die “Einfachheit” sich Menschen mit einem Wisch auf dem Handy auszusuchen.

Vielleicht sollten wir aufhören nach der Vollkommenheit im Partner zu suchen und sich darauf zu konzentrieren, was uns miteinander verbindet.

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