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Wild Workingplace

 

Der Hintergrund hinter diesem Tweet und dem dahinter liegenden Gedanken fußt darauf, dass ich in meiner Wohnung ungern an meinen Texten arbeite, da mir die Menschen fehlen. Ich mag es im Trubel und der Geschäftigkeit anderer zu sitzen, wie ein Fels in der Brandung. Mich um zuschauen und kurz durch Beobachtung mich ablenken zu lassen, um dann weiter zu schreiben / zu lesen,  denn neben dem Schreiben ist es bei mir ähnlich mit dem Lesen. So wirklich entspannt lesen kann ich am liebsten unter Menschen, in einem Café, einer Bar bzw. einer Kneipe.

Kamera und Block
Kamera und Block

Nun, nach dem Tweet und diesem Gedanken im Hinterkopf mache ich mich los, um wilde Arbeitsplätze zu finden, Orte, Lokalitäten, in denen ich bequem sitzen kann, ggf. einen Kaffee oder ein Wasser erhalte, um Abends in Ruhe zu arbeiten. Abends, weil mich dann meistens die Lust packt zu schreiben und die meiste Tagesarbeit hinter mir liegt, somit habe ich dann die innerliche Ruhe, die ich benötige, da mir das Schreiben immer noch schwerfällt.

Es gibt natürlich die Möglichkeit sich in einem Co-Workingspace einzumieten, diese leben schließlich davon, dass es Menschen gibt, die einen Platz zum Arbeiten suchen, jedoch ist bei mir der Umstand, dass ich das recht unregelmässig nutzen würde und wenn dann adhoc, somit würde sich diese monatliche Ausgabe bei mir nicht lohnen.

Zurück zu den Möglichkeiten die einem als wilder Arbeitsplatz bzw. ‘Wild Workingplace’ geboten werden. Frist things first, grundsätzlich müssten erst mal Grundlagen festgelegt werden, die unverzichtbar sind, meiner Meinung nach. Das wäre natürlich W-LAN, Strom, etwas zu Trinken und eine Toilette. Die letzten beiden Punkte finden sich in jeder Kneipe, Bar, Café oder in jedem Restaurant, jedoch will man überhaupt in einem Restaurant arbeiten? Ich bin mir da nicht ganz sicher. Die Punkte W-LAN und Strom sind schon schwieriger zu finden.

Ich kann hier in diesem Blogbeitrag nur darüber berichten, was ich hier in meiner unmittelbaren Umgebung, Offenbach Nordend an Möglichkeiten habe.

Jedoch, bevor ich einzelne Lokalitäten eingehe, kommen erst mal die Cafés und Kneipen die raus fallen, da diese weder dem einem oder dem anderen Kriterium widersprechen entsprechen, was aber nicht heißt, das diese Lokalitäten schlecht sind.

Selbst ich, als doch recht starker Raucher will und mag nicht in einer Raucherkneipe meinen Laptop aufklappen und dort arbeiten, nicht nur, weil der Laptop und die Klamotten danach stinken wie die Kneipe selbst, nein, ich halte das auch nicht für förderlich die kreativen Zigarettenpausen verkommen zu lassen zu einer beliebigen Handlung.

Die ersten vier Orte, von denen ich Berichte, sind für mich dort an denen Arbeiten nicht möglich ist. Das ist im Offenbacher Nordend, das Lili Eck, das Billard-Café Pulse, Marthas Pinte und das BogArtcafe. Es gibt noch wesentlich mehr Kneipen im Nordend, jedoch habe ich die noch nicht besucht und kann somit zu denen nichts sagen.

Alle vier bereits aufgezählten Orte, sind jeweils Raucherkneipen und oder – meiner Ansicht nach – zwielichtig genug, dass ich dort nicht mit einem Laptop aufkreuzen mag, jedoch kann mein erster Eindruck falsch liegen, was die Zwielichtigkeit betrifft, ich möchte hier niemanden etwas nachsagen, was nicht stimmt.

Aktuell gibt es für mich nur zwei Alternativen, die meinen Kriterien entsprechen, das ist auf der einen Seite der Hafen2 und die OFOF Cafébar.

Beide bieten zu mindestens einen Platz, in dessen nähe eine Steckdose ist und beide bieten einen kostenlosen W-LAN Zugang.

Café im Hafen2
Café im Hafen2

Hafen2, hierzu muss man ins Café gehen, dort findet sich hinten Rechts eine Steckdosenleiste, somit kann man auch zu zweit problemlos Arbeiten, das W-LAN Passwort erhält man bei den Mädels und Jungs am Tresen. Der Kaffee kostet 2,5 € und das Bier ca. 3 €. Wer genügend Akku Power im Laptop hat, kann hier sogar das W-LAN im Außenbereich nutzen, das macht im Sommer besonders viel Spaß, da man dann auch noch auf den Main schauen kann.

 

 

OFOF Cafébar
OFOF Cafébar

OFOF Cafébar oder auch kurz das OFOF genannt, ist ein sehr hippes Café. Hier findet man gegenüber vom Tresen, auf der linken Seite hinter der Trennwand eine Steckdose, somit wäre ein Grundbedürfnis gedeckt, das W-Lan Passwort erhält man ebenso wieder am Tresen. Der Black Coffee kostet ca. 2,70 € und für geistig süße Nahrung ist auch gesorgt mit div. Arten an Kuchen, welche auch vegan sind. Bier gibt es ebenfalls, jedoch sind mir hierzu die Preise nicht bekannt.

 

 

 

 

 

 

Wenn ich weitere schöne Orte zum Arbeiten finden, werde ich diese auch über den Blog kommunizieren oder über Twitter oder über einen der anderen 1000000000 Kanäle.

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